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Infothek

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C

Chorea Huntington
ist eine genetisch bedingte neurologische Erkrankung, die durch pathologisch gesteigerte Beweglichkeit bzw. Motorik gekennzeichnet ist. Sie zeigt sich in motorischer Unruhe und unwillkürlichen Kontraktionen der Muskulatur. Eine kausale Therapie besteht derzeit nicht. Therapeutische Maßnahmen in der Ergotherapie können eine Linderung der Symptome und eine Verlangsamung der Progredienz erreichen. Dabei kann es über Bewegungstherapie zu einer besseren Sicherheit im Umgang mit den Hyperkinesen kommen. Des weiteren können im alltagspraktischen Bereich Übungen und Kompensationsstrategien erarbeitet werden. Sehr wichtig ist auch die psychosoziale Unterstützung des Patienten um einem Rückzug aus der Gesellschaft entgegenzuwirken. Häufig sind auch Logopädie und Physiotherapie sehr sinnvoll, neben einer medikamentösen Behandlung, Psychotherapie und Anlaufstellen mit ausführlicher Beratung.

CMOP-E Das ergotherapeutisches Modell aus Kanada
Das CMOP-E beinhaltet die Kernelemente der Ergotherapie- Klientenzentrierung und Betätigungsorientierung. Die Person steht dabei mit ihren individuellen Betätigungen im Mittelpunkt und ist in die Umwelt eingebettet. Dieses Modell bildet die Grundlage unserer therapeutischen Arbeit und zeigt auf, wie wir unsere Klienten sehen. Praktisch setzen wird dies in der Befunderhebung und im Therapieverlauf mit dem dazugehörigen Befunderhebungsinstrument COPM bzw- COPM a-kids um.

COPM
Klientenzentriertes, betätigungsorientiertes Befunderhebungsinstrument in Form eines Interviews. Der Klient nennt Probleme in der Betätigungsausführung und stuft diese nach Wichtigkeit, Zufriedenheit und Ausführung ein. Es dient als Grundlage für die Zielformulierung in der Therapie. > Diagnostik

COPM a-kids
Klientenzentriertes, betätigungsorientiertes Befunderhebungsinstrument in Form eines Interviews. Es wurde für Kinder im Grundschulalter 6-10 Jahre entwickelt. Es werden das Kind sowie die Eltern interviewt. Kindgerechte Karten mit Betätigungen, die Acitivity Cards unterstützen das Interview. Es dient als Grundlage für die Zielformulierung in der Therapie. > Diagnostik

COSA (Children's Occupational Self Assessment)
Das COSA ist ein Selbsteinschätzungsbogen für Kinder zwischen 8 und 13 Jahren und ihre Eltern. Sie beurteilen dabei ihre Fähigkeiten in den Bereichen Selbstversorgung, Freizeit und Produktivität. Danach bewerten sie, wie wichtig diese Fähigkeiten für sie persönlich sind. Somit können Stärken und Schwächen in der Betätigung deutlich gemacht werden. Anhand der Einschätzung kann dann eine gezieltere Befundung durchgeführt werden bezüglich der ergotherapeutischen Bereiche. Die herausgearbeitete Betätigung wird analysiert und ein Behandlungsplan herausgearbeitet. Dort wird auch festgelegt, wann die Betätigung erneut analysiert wird und die Ziele evaluiert werden Das COSA wird eingesetzt um klientenzentrierte Ziele zu formulieren und klientenzentriert zu behandeln.