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E

Emotionale Kompetenzen
Erlernen emotionsbezogener Fähigkeiten und Empathiefähigkeit. Dazu gehört Emotionsausdruck, Emotionsverständnis, Emotionsregulation und damit die Kompetenz eigene Gefühle auszudrücken, zu regulieren und zu verstehen und Verständnis für die Gefühle anderer aufzubringen. Dies ist ein wichtiger Baustein der kindlichen Entwicklung. Deshalb spielt diese Kompetenz für uns als Ergotherapeuten bei der Behandlung von Kindern eine wichtige Rolle und bei der Behandlung von Menschen die aufgrund einer Erkrankung in diesen Kompetenzen eingebüßt haben eine wichtige Rolle

Empathie
oder auch Einfühlungsvermögen bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft sich in die Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person einzufühlen. Es geht darum zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. Dies ist eine wichtige Eigenschaft für uns Ergotherapeuten. Sie wird aber auch immer wieder innerhalb der Behandlung als Ziel von Patienten für sich formuliert.

Entspannungstraining
=> Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

Entspannungstreff
Das Treffen findet 2x im Monat, in der Regel am 1. Donnerstag und 1. Freitag findet jeweils um 18 Uhr ein Entspannungstreff für 60 Minuten statt. Inhalt ist die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen (=> Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen). Zielgruppe sind Menschen die bereits einen Kurs in unserer Praxis, in einer anderen Einrichtung oder Reha besucht haben und weiter üben oder auffrischen möchten. Die Kurstermine erfahren sie bei uns in der Praxis und zum Teil auf der Homepage. Die Teilnahme findet jeweils nach Anmeldung für eine Gebühr von 10 Euro/Termin statt.

Ergotherapie
Ergotherapie behandelt Menschen mit angeborenen oder erworbenen Einschränkungen in jedem Lebensalter zum Zweck der Genesung, der Verbesserung oder der Kompensation für eine größtmögliche selbständige und selbstbestimmte Lebensführung. Dabei steht innerhalb der ergotherapeutischen Behandlung vor allem die Gesamtheit des jeweiligen Patienten mit seinen Bedürfnissen und die Beziehungen seiner einzelnen körperlichen und psychischen Teilbereiche zueinander im Vordergrund (ganzheitlicher Behandlungsansatz) also nicht nur die ausschließliche Behandlung der jeweils betroffenen Areale oder Körperteile. Bewegungsabläufe, Wahrnehmungen und psychische Empfindungen werden (wieder) hergestellt, trainiert, mit Hilfsmitteln kompensiert oder der Verlust dieser Funktionen verhindert bzw. deren Verlust zumindest zeitlich verzögert und sodann kompensiert. Ergotherapie ist als Heilmittel von den Gesetzlichen Krankenkassen anerkannt und wird auch im Rahmen der Prävention eingesetzt. (Definition des BED e.V. 2014) Die Ziele der ergotherapeutischen Behandlung liegen in folgenden Bereichen: - größtmögliche Selbständigkeit und Handlungskompetenz im beruflichen, schulischen und häuslichen Alltag - Verbesserung und Stabilisierung von Gedächtnis- und Hirnleistungen, Aufmerksamkeit, Konzentration, Orientierung und Merkfähigkeit - Verbesserung der Fein- und Grobmotorik - Verbesserung des Gleichgewichts, Reduktion von Schwindel - Verbesserung von Bewegungsabläufen, Tonusregulation und Koordination - Optimierung der Handlungs- und Bewegungsplanung und Durchführung - Unterstützung der Integration der Wahrnehmungsbereich und Verbesserung der Körperwahrnehmung - Verbesserung des Bewegungsausmaßes der Gelenke und Vermeidung von Kontrakturen - Erlenen von Kompensationsmechanismen und -strategien - Beratung zur Wohnraumanpassung und Umgang mit Hilfsmitteln - Training von Alltagsbetätigungen - Erwerb sozialer Kompetenzen und Verbesserung der Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit

ET 6-6-R (Entwicklungstest für Kinder von 6 Monaten bis 6 Jahren)
Der ET 6-6-R bildet ein Entwicklungsprofil durch folgende sechs Entwicklungsbereiche ab: Körper- und Handmotorik, kognitive Entwicklung, Sprachentwicklung, Sozialentwicklung sowie emotionale Entwicklung. Zusätzlich können absolvierte Grenzsteine der Entwicklung überprüft werden. Der ET 6-6 -R zeigt frühe Anzeichen bzw. spezifische Beeinträchtigungen bei drohender oder vorliegender Entwicklungsstörungen auf. > Diagnostik